19.12.2011 / Allgemein / / , , , , , ,

Junge CVP kämpft für den Mittelstand

Letzte Woche präsentierte das Höfner Volksblatt die Ergebnisse einer Umfrage betreffend der Staatshilfe für Mietzinspreise. Das Resultat: 83 Prozent der Schwyzerinnen und Schwyzer sind der Meinung, dass sich die öffentliche Hand für tiefere Mietzinse engagieren sollte. Der Regierungsrat ist der Ansicht, dass die Problematik mit den hohen Mietzinsen lediglich die Gemeinden zu lösen vermögen, indem sie Bauland kaufen und gemeinnützigen Wohnbauträgern zur Verfügung stellen.

Die Junge CVP lancierte bereits vor Monaten die Initiative „Zahlbarer Wohnraum für uns alle“. Entgegen der Meinung des Regierungsrates ist die Junge CVP der Ansicht, dass die Abschiebung der Problemlösung auf die Gemeinden nicht ausreicht. Der Kanton überträgt den Gemeinden damit noch mehr finanzielle Verpflichtungen und entzieht sich der Verantwortung. Vielmehr hat der Kanton die Gemeinden, aber auch die Korporationen und Genossenschaften beim Erwerb von Boden für die Bereitstellung von günstigem Wohnraum finanziell zu unterstützen. Der Kanton soll das benötigte Geld aus einem Fonds von Gewinnanteilen der Schwyzer Kantonalbank nehmen.

Mit der Initiative bezweckt die Junge CVP die Stärkung des Mittelstandes, indem Junge, Familien und Personen mit niedrigem bis mittlerem Einkommen von günstigen Mietzinspreisen profitieren können.

Die Initiative der Jungen CVP mitsamt Unterschriftsbögen ist hier abrufbar.

Leserbrief von Andrea Fehr, Kantonsrätin CVP Freienbach und Nationalratskandidatin JCVP Kanton Schwyz.