17.01.2014 / Allgemein / /

JCVP Schwyz gegen Abschottungsinitiative

Der Vorstand der Jungen CVP Kanton Schwyz hat sich an der jüngsten Vorstandssitzung einstimmig gegen die SVP-Abschottungsinitiative ausgesprochen. Das schädliche Volksbegehren setzt den Erfolg der Schweiz aufs Spiel und schafft ein unnötiges Bürokratiemonster. Ebenfalls zur Ablehnung empfiehlt er die Abtreibungsinitiative. Geschlossen steht der Vorstand hingegen hinter der Vorlage zur Finanzierung und zum Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI).

Der Vorstand der Jungen CVP Kanton Schwyz hat an seiner ersten Sitzung im 2014 Geschlossenheit demonstriert: Er beschloss sämtliche Parolen für die kommenden eidgenössische Volksabstimmung vom 9. Februar 2014 einstimmig. Intensive Diskussionen wurden um die Abschottungsinitiative der SVP geführt. Diese vermag nach Ansicht der Jungen CVP keine Probleme zu lösen. Im Gegenteil: Die vorgesehene Einführung von Kontingenten ist ein Rückschritt ins vergangene Jahrhundert und vermag den Bedürfnissen des modernen Arbeitsmarkts nicht gerecht zu werden.

Nein zum Angriff auf die Fristenregelung

Ebenso deutlich lehnt die JCVP die Abtreibungsfinanzierungs-Initiative ab. Unter dem Vorwand der Kostensenkung greift diese die Fristenregelung an, welche vom Schweizer Souverän im 2002 mit über 70 Prozent Ja-Stimmen gutgeheissen wurde. Um acht Millionen Franken zu sparen, würde sie finanzschwache Frauen benachteiligen. Die Folge wäre, dass diese auf medizinisch fragwürdige Angebote ausweichen müssten mit entsprechenden Kostenfolgen für alle bei Komplikationen. Statt zu sparen gefährdet die Initiative also die Gesundheit von Frauen und stellt das Selbstbestimmungsrecht  in Frage.

Ja zur FABI und einer gesicherten Bahninfrastruktur

Die JCVP Schwyz erachtet Vorlage zur Finanzierung und zum Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI) als gut durchdachte Lösung zu Gunsten des öffentlichen Verkehrs. FABI sichert die Finanzierung langfristig, fair und bringt Ordnung in den undurchschaubaren Finanzierungsdschungel: Mit FABI sollen künftig alle Aufwendungen für das Schienennetz aus einem einzigen Fonds bezahlt werden. Der Kanton Schwyz hat einen direkten Nutzen: So profitiert die March vom Kapazitätsausbau auf der Strecke Chur-Zürich. Ebenso werden die Planungsstudien des Axentunnels durch FABI finanziert.

Neben der Parolenfassung kündigte der Vorstand die diesjährige Generalversammlung an. Sie findet statt am Sonntag, 16. Februar 2014, 16.00 Uhr in der Husky-Lodge Muotathal. Alle interessierten Personen sind herzlich eingeladen, um eine Anmeldung an jcvp_sz@gmx.ch wird gebeten.