01.05.2014 / Allgemein / /

JCVP Schwyz einstimmig gegen Mindestlohn

Der Vorstand der Jungen CVP Kanton Schwyz hat sich an seiner letzten Sitzung einstimmig gegen die Mindestlohn- und Pädophileninitiative ausgesprochen. Die Jungpartei befürwortet hingegen grossmehrheitlich das Gripen-Fonds-Gesetz sowie den Gegenvorschlag zur Hausarztinitiative.

Ausruhen ist nicht erlaubt: Nachdem die Rechte mit der Masseneinwanderungs-Initiative bereits erfolgreich den liberalen Arbeitsmarkt torpediert hat, entscheidet der Souverän am 18. Mai über einen Angriff von Links. Die Junge CVP Kanton Schwyz wehrt sich mit Kräften gegen die weiteren staatlichen Eingriffe in die funktionierende Schweizer Wirtschaft und hat einstimmig die Nein-Parole zur Mindestlohn-Initiative beschlossen.

Wettbewerbsfähigkeit bewahren
Dass die Schweiz inmitten eines krisengeschüttelten Europas prosperiert, ist kein Zufall. Wirtschaftswachstum und tiefe Arbeitslosigkeit sind das Resultat eines liberalen Arbeitsmarktes. Die Linke will diesen mit der Mindestlohn-Initiative zu Grabe tragen. Die Junge CVP ist überzeugt, dass ein staatlich diktierter Mindestlohn die bewährte Sozialpartnerschaft bedroht und Arbeitsplätze vernichtet. Das gutgemeinte Ansinnen schadet den Schwächeren auf dem Arbeitsmarkt. Insbesondere Berufseinsteiger werden gegenüber erfahreneren Personen benachteiligt. Überdies schafft ein hoher Mindestlohn einen gewichtigen Fehlanreiz: Junge erlegen vermehrt dem Ruf des schnellen Geldes und verzichten auf eine Lehre, was langfristig zu Armut und Arbeitslosigkeit führt.

Gegenvorschlag schützt Kinder besser
Auch die zweite Initiative des bevorstehenden Abstimmungstermins tönt verlockend. Sie schiesst aber über das Ziel hinaus, impliziert sie doch ein automatisches und lebenslängliches Berufs- und Tätigkeitsverbots unabhängig vom Verschulden des Täters. Die Pädophileninitiative unterscheidet nicht zwischen echten Pädokriminellen und Sexualdelikten unter Jugendlichen. Der indirekte Gegenvorschlag, der bei einem Nein zur Initiative automatisch in Kraft tritt, wahrt dagegen die Rechtsstaatlichkeit und schützt die Schwächsten unserer Gesellschaft besser. Mit dem Gegenvorschlag können Richter zusätzlich zum Berufsverbot auch den Kontakt zwischen Täter und Opfer verbieten oder ein Rayonverbot festlegen. Die JCVP spricht sich aus diesen Gründen einstimmig gegen die Initiative aus.

Ja zum richtigen Flugzeug für die Schweiz
JCVP-Kassier und Militärpilot in Ausbildung Simon Waldis konnte die Mehrheit der Vorstandsmitglieder von der Wichtigkeit des Tiger-Teil-Ersatzes überzeugen. Insbesondere für den luftpolizeilichen Einsatz ist es enorm wichtig, dass die Armee über eine leistungsfähige Luftwaffe verfügt. Mit dem Gripen hat der Bundesrat Augenmass bewiesen und sich für jenes Flugzeug mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis entschieden. Schliesslich unterstützt die JCVP grossmehrheitlich die Annahme des Gegenvorschlags zur Hausarztinitiative im Wissen der Bedeutung der Grundversorgung als erste Anlauf- und Triagestelle im Bedarfsfall.