13.04.2015 / Allgemein / /

JCVP: Die Alternative für Schwyz

Die Junge CVP des Kantons Schwyz nominierte gestern Sonntag ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die kommenden Nationalratswahlen. Mit Kantonsrätin Andrea Fehr (Freienbach), Parteipräsident Dominik Blunschy (Schwyz), Matthias Kessler (Schwyz) und Gemeinderat Matthias Schnyder (Lauerz) verfügt die Partei über eine volle Liste mit arrivierten Jungpolitikern aus beiden Kantonsteilen.

Die Nationalratskandidatinnen und -kandidaten der JCVP Schwyz (v.l.n.r.): Matthias Kessler, Andrea Fehr, Matthias Schnyder, Dominik Blunschy

Die Nationalratskandidatinnen und -kandidaten der JCVP Schwyz (v.l.n.r.): Matthias Kessler, Andrea Fehr, Matthias Schnyder, Dominik Blunschy

Die Junge CVP Kanton Schwyz will an den kommenden Wahlen nochmals zulegen und zwei Prozent Wählerstimmen holen. „Wir bieten eine Alternative zu den überalterten Listen der anderen Parteien“, betonte Parteipräsident Dominik Blunschy an der Versammlung im Hirschen in Schwyz. Jung sein alleine ist indes kein alleiniges Auszeichnungsmerkmal, was die JCVP von den Kandidierenden anderer Jungparteien unterscheidet. Die JCVPler verfügen allesamt bereits über einen beachtlichen Leistungsausweis.

Jung, erfahren und engagiert

Kantonsrätin Andrea Fehr und Gemeinderat Matthias Schnyder haben in den letzten Jahren auf kantonaler und kommunaler Ebene mit sachlicher Politik überzeugt und Anerkennung über Parteigrenzen hinweg errungen. Parteipräsident Blunschy war eine der treibenden Kräfte bei der Gründung des Schwyzer Jugendparlaments, das letzte Woche zum ersten Mal tagte – mit grossem Erfolg. Mit Rechtsanwalt und Urkundsperson Matthias Kessler konnte ein weiterer Macher für die Kandidatur gewonnen werden. Der Vizepräsident des FC Brunnen und der CVP Ingenbohl Brunnen engagiert sich seit Jahren erfolgreich in Politik, Kultur und Sport.

Für die jungen Erwachsenen, für Schwyz

Das eidgenössische Parlament ist überaltert. Das Durchschnittsalter beträgt 50 Jahre, was sich auch in den Entscheiden widerspiegelt: Die Generationensolidarität wird überstrapaziert, die Digitalisierung der Verwaltung nicht konsequent eingefordert und die Freiheit der Jugend immer stärker eingeschränkt. Die Interessen von ganzen Generationen werden ungenügend vertreten. Die Junge CVP Kanton Schwyz präsentiert mit ihrer Liste eine Alternative. Sie wird einen aktiven Wahlkampf führen und den Schwyzerinnen und Schwyzern ihre Kernanliegen präsentieren: Die Förderung von Bildung, Digitalisierung und Tagestrukturen, die Umsetzung der Energiewende sowie die Schaffung von mehr Freiräumen für die Jugend. Die JCVP Schwyz ist überzeugt, dass Schwyz und Schweiz mehr unaufgeregte Sachpolitiker braucht denn Schaumschläger von Polparteien ohne politische Vision.

Vorstand erhält Kompetenz zur Nachnomination

Die JCVP begrüsst den Entscheid der CVP, mit Kantonsrat Bruno Beeler und Gemeinderat Marco Casanova mindestens einen Sitz im Ständerat zurück zu erobern. Aus Sicht der JCVP herrscht dringender Handlungsbedarf: Schwyz braucht endlich eine Standesvertretung, welche über genug Schlagkraft verfügt, um die Kantonsinteressen glaubwürdig und mit Nachdruck zu vertreten. Die JCVP hat zum jetzigen Zeitpunkt keine eigene Kandidatur beschlossen. Die Versammlung erteilte dem Vorstand aber die Kompetenz, zu einem späteren Zeitpunkt eine Nomination vorzunehmen, falls dies sinnvoll erscheint. Damit hält sich die JCVP weiterhin alle Optionen offen.