25.02.2016 / Allgemein / /

Hinter dem Mond lebt sich’s bünter

Leserbrief zur Bote Wahlarena, BdU 25. Februar 2016

„Arbeitsplätze schaffen, aber wie?“ lautete der Titel der Berichterstattung zur Bote Wahlarena. Doch nicht alle Regierungsratskandidaten unterstützten das Anliegen von lokalen Arbeitsplätzen. SVP-Kandidat René Bünter kündigte als erste Amtshandlung an, die kantonale Wirtschaftsförderung gänzlich abzuschaffen. Zu glauben, dass wir gleich gute Bedingungen für unser Gewerbe schaffen ohne Wirtschaftsförderung scheint mir naiv. Überrascht hat Herr Bünter mit seiner Aussage aber kaum jemanden. Ginge es nach ihm, so würden wir auch sämtliche Mittelschulen im Kanton schliessen.
Mit René Bünter als Regierungsrat machen wir unseren Kanton zu Brachland. Ein reiner Wohnkanton, wie es Herr Bünter gerne möchte, widerspricht unserem Föderalismus und dem Erfolgsmodell Schweiz. Wer keine Bildung, Kultur oder Arbeit am Wohnort will, kann sich auch auf den Mond zurückziehen. Weniger Leben fände man dort nicht, dafür seine Ruhe.

Dominik Blunschy, Schwyz