02.11.2016 / Allgemein / /

JCVP einstimmig für den Atomausstieg!

Die Junge CVP des Kantons Schwyz sagt einstimmig JA zur Initiative „Für den geordneten Ausstieg aus der Atomenergie“ und widerspricht somit ihrer Mutterpartei, zumindest den Parolen der nationalen CVP. Die Jungpartei setzt damit ein deutliches Zeichen im derzeitigen Abstimmungskampf für die Befristung der Gefahr einer atomaren Katastrophe in der Schweiz und der Produktion weiteren Atommülls.

 Die Junge CVP Kanton Schwyz hat die Parolen für die kommende Abstimmung vom 27. November 2016 beschlossen. Sie ruft im Namen aller jüngeren und kommenden Generationen dazu auf, dem Wahnsinn der unbefristeten Betriebsbewilligung unserer alten Kernkraftwerke so rasch wie möglich ein Ende zu bereiten und die Atomausstiegsinitiative anzunehmen. Die JCVP will nicht noch mehr Lasten durch Atommüll, dessen Endlagerung noch immer in ganz Europa ein ungelöstes Problem darstellt und uns noch hunderte Jahre beschäftigen wird.

Versorgungssicherheit gewährleistet

Die Gegner der Initiative versuchen, die Versorgungssicherheit im Falle einer Abschaltung der ersten drei Kernkraftwerke im nächsten Jahr in Frage zu stellen. Dabei sind bereits heute stets einige unserer KKW abgeschaltet, derzeit sind es zwei. Auch heute schon wird ein Teil unserer Energie aus dem Ausland importiert. Statt diesen kurzzeitigen Zustand bis zur Vollendung der Energiewende zu akzeptieren, wird weiter in veralteten Kernkraftwerken Atomstrom generiert. Dies auf Kosten unserer Nachfahren, welche diese Altlasten in Form von Atommüll zu tragen haben werden.

Mutlose Mutterpartei

Leider hat auch die nationale CVP nicht den Mut, den Atomausstieg jetzt in die Hand zu nehmen, die Gefahr der alten KKW zu beseitigen und keinen Atommüll mehr zu produzieren. Lieber schiebt sie auf morgen oder übermorgen, was definitiv schon heute besorgt werden könnte. Und eines ist klar: Der Atomausstieg wird nicht mehr günstiger! Wovor hat die CVP Angst? Ist es wirklich die Versorgungssicherheit oder doch eher der Einfluss der Atomlobby in Bern, welcher sie davon abhält, die von ihr vorwärts getriebene Energiewende hinauszuzögern?