22.01.2019 / Abstimmungen / /

Grünflächen ja, Zersiedlungsinitiative nein!

Dass wir die Grünflächen in unserem Kanton beibehalten und schützen möchten, ist für die JCVP Kanton Schwyz klar. Dafür aber die föderalistischen Grundzüge der jetzigen Gesetzgebung zu opfern, ist der falsche Weg.

Seit der Entstehung des Raumplanungsgesetzes des Bundes 1979 wurde der Gesetzestext mehrfach revidiert. Die Leitplanken auf Bundesebene stehen und geben den Kantonen, Bezirken und Gemeinden einen festgesetzten Rahmen, lassen ihnen aber genügend Spielraum. Die Bestrebung, diese Kompetenz mithilfe der Zersiedlungsinitiative zu zentralisieren, lehnt die Junge CVP Kanton Schwyz einstimmig und vehement ab.

Der Grundgedanke der Initiative wäre durchaus erstrebenswert. Doch die Jungen Grünen pochen leider auf eine zu radikale, wenig konstruktive Umsetzung. Was sich schön und idyllisch anhört, benachteiligt nicht nur Randregionen, sondern jede und jeden von uns. Mit starren, unbeweglichen und beim Bund gebündelten Regeln sollen die Bemühungen der letzten und kommenden Jahre in Bezug auf die schweizerische Raumplanung zunichte gemacht werden.

Die individuellen lokalen Bedürfnisse werden mit der Annahme dieser Initiative ignoriert. In kleineren Wohnregionen könnten die Preise für Wohnungen ansteigen und so die Familien belasten. Die utopische Vorstellung eines kurzen Arbeitsweges für alle Schweizerinnen und Schweizer greift nicht, wenn die Lebenskosten höher werden – man wird eher versucht sein, einen besser bezahlten Job und ggf. einen längeren Arbeitsweg in Kauf zu nehmen.

Für die Junge CVP Kanton Schwyz ist es deshalb klar, dass die Zersiedelungsinitiative abgelehnt werden muss. Die Wahrung der regionalen Individualität und diesbezüglich wichtigen lokalen Zuständigkeit steht absolut im Vordergrund.